Valiant Hearts - Testbericht - V-Gamers - Das Gamer Magazin

Valiant Hearts – Testbericht

Valiant Hearts – Testbericht

Valiant Hearts spielt das Weltkriegszenario Nummer 1 durch und erzählt die Geschichte von fünf zusammentreffenden Schicksalen und deren Verlauf.

VH_Comeback_Mid_Rez_Burn_1399454310

 

Story – Wie alles begann

Anfänglich wird einer der Protagonisten von der französischen Seite zur Deutschen abgeschoben und muss für sein Heimatland in den Krieg ziehen. Leider muss Karl seine Geliebte Marie in Frankreich zurücklassen und versucht im Laufe des Spiels alles Vergebliche zu seiner Frau zurückzukehren. Zudem Marie es hart getroffen hat wird auch sein Vater Emile einberufen um für Frankreich zu kämpfen.

Während dem Spielverlauf trifft Emile einen US-Amerikanischen Soldaten namens Freddie, der freiwillig für Frankreich in den Krieg zieht in die Fremdenlegion. Nachdem er mit seiner Frau nach Frankreich reiste, um sie zu heiraten, verlor Freddie sie nach der Zeremonie zu Kriegsbeginn.

Während dem Spielverlauf trifft man auch zügig auf Anna, eine junge belgische Frau, welche Tiermedizin in Paris studierte. Sie griff mit in den Krieg ein, als sie erfuhr, dass die Deutschen ihren Vater zur Zwangsarbeit verpflichteten. Ihr Vater war ein renommierter Ingenieur. Nach Anblick an der Front, beschloss sie als Sanitäterin jedem zu helfen, egal für welche Seite.

Anbei begleitet ein Hund namens Walt die Charaktere.

VH_Screenshot#2_DD_130910_9_1378629019_1380124165.30amCET

 

Steuerung – Links Zwo drei Vier

Gesteuert werden meistens nur die Hauptcharaktere, welche eine einfache und schnell lernbare Steuerung besitzen. Zusätzlich muss der Dobermann Walt auch gesteuert werden zum Teil, weil die Protagonisten nicht immer an alle Stellen heran kommen. Mit der Taste L1 geht man zur Auswahl des Hundes über. Dort werden auch, falls möglich, alle interaktiven Objekte angezeigt.

VH_Screenshot#3_DD_130910_9_1378629019_1380124166.30amCET

 

Grafik – Kriegszustand ausgebrochen

Die Grafik erinnert einen an Child of Light, wobei das voll verständlich ist, nachdem es auch ein Graphic-Novel-Abenteuer ist. Schön ist vor allem der Hintergrund, welcher nicht nur als Dekoration dient, sondern zum kleinen Teil auch interaktiv ist.

Außerdem wird stark mit Ebenen gearbeitet, wie bei einem Zeichenprogramm. So bekommen der Hauptcharakter und der Hund, als Beispiel, seine eigene Ebene, damit die Umgebung für jeden anders wirkt. So versteckt man sich eventuell hinter irgendwelche Büsche, wobei der Hund vor den Büschen vorbeihuscht und Wachen ablenkt.

Leider kommt es zum Teil auch zu starken Grafikfehlern. Wenn man sich im Haus aufhält und man nach draußen schaut an einer Wand kann es passieren das der Charakter oder der Hund zur Hälfte aus der Wand schauen.

VH_screen_karlsheeps_e3_140609_4pm_1402164090

 

Sound – Pssst! Achtet auf die Schüsse!

Die Musik ist wie bei jedem neuen Spiel eines der wichtigen Punkte überhaupt. Diese gibt das komplette Feeling von einem Spiel. Dort wurde mit klassischer Musik gearbeitet. Wurde es zum Beispiel in der Story gerade rasant hat sich die Musik angepasst. So muss man zum Beispiel in einer Taxifahrt flüchten von den Deutschen, welche einen bombardieren und beschießen. Passende Musik dazu: Johannes Brahms – Hungarian Dance No. 5. Seid ihr im Menü merkt man sofort das die Stimmung sich radikal ändert, weil dort auf die Folgen und Geschehnisse eingegangen wird.

Sehr schön ist auch, dass wenn man sich in Frankreich befindet alle Charaktere dort französisch reden. Ist man in Deutschland reden sie deutsch. So wird auch klar vermittelt wo man sich gerade befindet.

VH_Screenshot_Tank_1399454233

 

Präsentation – Wie entkommt man einem Krieg?

Die Geschichte wird komplett linear, aber aufgeteilt auf alle Charaktere erzählt. Zum Teil nacheinander, aber auch anschließend was nebenbei an anderen Orten geschah. Was man auf jeden Fall hervorheben muss sind die Informationen, die man über das Spiel bekommt. Nicht nur das alle Protagonisten ein Tagebuch führen und man alle Einträge nachlesen kann, man bekommt auch zur jeweiligen Situation und zum passenden Ort auch Informationen über den Geschichtsverlauf. So werden historische Fakten zum Beispiel über die Schützengräben komplett erklärt. Auch passende Bilder bekommt man dazu.

Zusätzlich findet man im Spielverlauf historische Gegenstände, welche auch erklärt werden für was sie standen und wofür man sie nutzte.

Demnach ist Valiant Hearts nicht nur ein Spiel, sondern auch eine Art Lexikon für Informationen über den ersten Weltkrieg.

Das Einzige was auszusetzen ist, dass die Umgebung meist gleich wirkt, was wiederum verständlich ist, weil es sich um den Krieg handelt.

VH_Screenshot_Emile_Bread_1399454220

 

Umfang – Kriegslänge

Vom Umfang her ist Valiant Hearts ja kein Vollpreistitel, demnach kann man das Spiel natürlich in ca. 10 Stunden durchspielen. Wer aber alle historischen Gegenstände und alle Informationen über den ersten Weltkrieg bekommen möchte muss definitiv ein bisschen mehr Zeit in Anspruch nehmen.

Wenn man natürlich die Lesezeit von den Tagebucheinträgen und den Historischen Fakten dazu zählt kann man natürlich um weiten mehr Zeit mit dem Spiel verbringen.

VH_art_photo_e3_140609_4pm_1402164270_1403250909

 

Fazit – Krieg ist kein guter Anfang

Valiant Hearts ist ein sehr hervorragendes Spiel und sehr lohnenswert zu spielen. Allein von der Tatsache, dass die jüngere Generation für sich passend die kompletten Informationen von dem ersten Weltkrieg bekommen ist atemberaubend. Viele denken sich „Was? Erster Weltkrieg? Oh Nein!“ aber Ubisoft hat durch Valiant Hearts die Informationen modern verpackt und in einer einzigartigen Art und Weise den ersten Weltkrieg in einem animierten Spiel vermittelt. Nicht nur wie der erste Weltkrieg abgelaufen ist, auch die Folgen die er mit sich brachte. Wer Geschichte liebt, wird auch dieses Spiel lieben.

 

Bewertung:

Präsentation: 8.0

+ 100 % möglich

+ Etliche Informationen über den ersten Weltkrieg

 

Grafik: 9.0

+ schön animiert

+ Durch Ebenen erhält jeder Charakter/ NPC eigenen Ablauf

– Kommt zu kleinen Grafikfehlern im Spiel

 

Sound: 8.5

+ passende klassische Musik gewählt

+ Ereignissounds passend ausgewählt

+ Ortsbedingte Sprache ist zu hören

 

Steuerung: 8.0

+ Protagonist und Hund eigene Steuerung

– Wurf-Fähigkeit gewöhnungsbedürftigt

 

Umfang: 7.5

+ Preis/ Umfangsverhältnis völlig in Ordnung

 

Leave a Reply

Your email address will not be published.

You may use these HTML tags and attributes: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

Time limit is exhausted. Please reload the CAPTCHA.

Lost Password

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen