Sword Art Online Lost Song - Test - V-Gamers - Das Gamer Magazin

Sword Art Online Lost Song – Test

Sword Art Online Lost Song – Test

Sword Art Online Lost Song ist seit dem 13. November erhältlich und wird von Bandai Namco publiziert. Wird es spannend was Kirito und seine Freunde erleben werden?

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Story – Zurück in Alfheim Online

Die Story in Sword Art Online Lost Song knüpft nach den Events in Hollow Fragment an. So erscheint in Alfheim Online ein neues Addon mit neuen Gebieten und Kirito möchte unbedingt der Erste sein, der die neuen Gebiete abschließt.

Leider ist er nicht allein, sondern hat eine gegnerische Gilde namens Shamrock zum Feind. Diese wird angeführt von der Musikern und Wissenschaftlerin Seven. Nach und nach lernen sich Kirito und Seven näher kennen und wollen das Spiel beenden. Doch hat Seven anderes im Schilde? Was kommt noch auf?

Zudem sind viele Charaktere aus SAO wieder zu sehen und wollen immer wieder mit auf Abenteuer gehen.

Zudem bekommt man einen Einblick in die Nebencharaktere mit kleinen Missionen und Unterhaltungen.

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Steuerung – Fliegen, Laufen, Kämpfen

Die Steuerung ist etwas gewagt. Man hat nicht verschiedene Modi eingebaut, um eine angenehme Steuerung zu haben, sondern es wurde alles in einen Steuerungsmodus gepackt. Dies macht das Lernen der kompletten Steuerung etwas schwierig. Dennoch ist sie relativ gut lernbar, sofern man sich die Zeit nimmt und es ausprobiert.

Natürlich seit ihr nicht verpflichtet mit Kirito zu spielen. Ihr könnt jeden Charakter selbst wählen, den ihr spielen möchtet. Zudem könnt ihr auch eigene Charaktere erstellen.

Beim Kämpfen steht die ganze Welt offen. Man muss nicht auf einen Gegner zustürmen und ihn als Gegner auswählen, sondern man kann zu jedem beliebigen Gegner hinrennen oder -fliegen und ihn einfach zu besiegen. Bosse werden durch eine kleine Unterhaltung angedeutet und man kann entscheiden, ob man kämpfen möchte oder noch nicht.

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Grafik – Schließt die Gebiete ab

Die Grafik ist in Ordnung. Leider wurde nicht sehr stark auf Details geachtet. Zum Teil sind es schon schöne Stellen im Spiel, dennoch ist die Grafik nicht die Optimalste.

Zudem kann es vorkommen das beim Kämpfen ein FPS-Verlust entsteht, sofern ein Charakter in der Gruppe gewisse Zauber wirkt. Zumal man dann als Nahkämpfer für den Moment nur einen hellen Bildschirm sieht.

Leider gibt es sehr wenige Anime-Cut-Scenes, dafür aber Mangabilder, welche während den Unterhaltung passend zur Situation auftauchen.

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Sound – Stimmt die Musik?

Musikalische Untermalungen sind an sich sehr gut getroffen. Leider wurde dort nicht viel herumexperimentiert, sondern es ist meist die gleiche Hintergrundmusik. So hat zwar jeder Charakter seine Eigene, dennoch wird es nach der Zeit etwas langweilig.

Das Gleiche gilt für den Musikhintergrund während dem Erkunden und Kämpfen. Dort sind Unterschiede zu erkennen, aber meistens sehr gleich.

Dennoch sind es passende Untermalungen zu den Charakteren und Situationen, aber nicht genug um Abwechslung reinzubringen.

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Präsentation – Alfheim Online näher betrachtet

Im Großen und Ganzen ist Sword Art Online Lost Song ein gutes Spiel. Leider wurde das komplette Potenzial was das Spiel wiedergeben könnte nicht ausgenutzt.

Die Welten sind zwar schön groß und es gibt viel zu erkunden, vor allem durch das Fliegen vergrößert sich die Möglichkeit der Welt enorm, doch dafür sind die Welten etwas trostlos. Es sieht im Groben sehr schön aus, doch bei genauem Betrachten sieht man dass hier nicht alles ausgeschöpft wurde was möglich wäre.

Genauso bei den Dungeons. Räumlich gesehen sind die Dungeons komplett unterschiedlich, leider schaut die Grafik darin meistens gleich aus. Die Wände, Säulen, Boden etc haben meistens die gleichen Texturen. Zudem sind einfache Mechanismen eingebaut was gut ist, aber das war es dann auch schon.

Kreaturen gibt es schon einige Verschiedene, dennoch sieht man im späteren Spielverlauf die gleichen Kreaturen. Meistens aber mit anderer Farbe, Name und Größe.

Die Charaktere dagegen sind sehr gut wiedergegeben. Es gibt viele Unterhaltungen unterschiedlicher Personen und sehr ausführlich. Kurze Anime-Cut-Scenes sind zum Teil auch vorhanden, auch wenn das etwas wenig ist.

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Umfang – Erreiche ich alles?

Durch die Hauptstory hat man eine gute Spielzeit von 20-30 h je nach dem wie gut man spielt bzw. auf welcher Schwierigkeitsstufe man spielt.

Durch die Nebenquests und Extraquests kann man auch seine Zeit noch gut vertreiben. Zudem kann man weitere Nebenmissionen erhalten, um auf die einzelnen Charaktere näher einzugehen. So erhält man weitere Informationen über die Charaktere.

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Fazit

Mir hat der Anime schon sehr gut gefallen und ich bin auch froh darüber, dass Spiele zu Sword Art Online entstehen. Ich finde es nur sehr schade, wenn man das ganze Potenzial nicht ausnutzt, welches man zur Verfügung hat. Die Story im Spiel muss nicht zwingend wie hier vom Autor abgesegnet sein, dennoch sollte man nicht nur Brocken hinwerfen.

Dennoch hat mir das Spiel schon gefallen. Es war zwar kein Meilenstein in der Videospielgeschichte, aber immerhin hat es Spaß gemacht.

Bewertung:

Präsentation: 6.5

+ Viel freispielbar

– Welt zu schlicht gehalten

– Dungeons gleichen sich stark

– Kamerasteuerung sehr gewöhnungsbedürftig

Grafik: 7.5

+ Große Welten mit schönem Hintergrund

– Etwas trostlos dargestellt

– FPS-Verlust bei Magiefähigkeiten möglich

Sound: 7.0

+ Passend zu Charakteren

– Nicht große Abwechslung

Steuerung: 8.0

+ Jeder Charakter spielbar

– Schwer zu lernen

Umfang: 9.0

+ Schöne Hauptstory

+ Gute Nebenmissionen

+ Interessante Dialoge

 

Hier noch ein Trailer zum Spiel:

 

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