Killzone Mecenary für Playstation Vita - wir durften es testen - V-Gamers - Das Gamer Magazin

Killzone Mecenary für Playstation Vita – wir durften es testen

Killzone Mecenary für Playstation Vita – wir durften es testen

Als wir das Spiel starteten waren wir schon erstaunt über die grafisch sehr gut ausmodelierte Gesichtsanimation die uns sogleich anwies erneut gegen die Helghast in die Schlacht zu ziehen. Dem kamen wir natürlich gerne nach, und nach einer kurzen aber sehr sauber dargestellten Videosequenz befanden wir uns in einem Transportzug. Und ab da ging es auch schon ziemlich rund, denn die für ein Handheld beeindruckende Grafik zwang uns förmlich dazu sich umzusehen. Dabei gab es schon ne Menge zu entdecken, denn das Display hatte einige Anzeigen die man so nicht kennt.

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Nach kurzem überlegen was jetzt damit anstellen sollte zogen wir einfach die erste Runde ins Gefecht, denn auf dem Radar waren Feinde zu sehen, und die mussten ja mal bedient werden. Schnell stellten wir fest das dank einer hohen Gegner KI das wir so mit einfach draufhalten und schießen nicht weit kamen, denn die Feinde umgingen uns einfach und nagelten uns mehr als einmal fest, und ließen sich auch durch Granaten nicht abschrecken, denn sie sprangen denen doch tatsächlich davon. Also musste es einen anderen Weg geben.

Uns fiel auf das es wie eine Art Punktesystem gibt, also musste es auch zwangsläufig etwas geben wo man diese eintauschen konnte. Nach kurzem Suchen fiel dann auf das es eine Kiste gab, bei deren Öffnung sich doch über Funk glatt ein Waffenhändler meldete! Dieser erklärte uns auch sehr begeistert sein Arsenal, und gab sogar Tipps bei Aktionen wie beispielsweise Munitionsnachschub. Uns gelüstete aber mehr nach Werkzeug um die Gegner effizienter aus zu schalten, und da gab es eine Menge. Sturmgewehre verschiedenster Reichweiten, Maschinenpistolen, LMG´s als Hauptwaffen, Pistolen, Schrotflinten (mit Brandmunition!) und Granat-/ Raketenwerfer als Sekündärbewaffnung. Panzerungen und Tarnanzüge, Handgranaten und…., was ist das kam gleich die Frage. Da gab es eine Rubrik die wir hier mal als Spezialfähigkeit bezeichnen. In Verbindung mit der Erkenntnis das es Tarnanzüge gibt musste es also auch zu schaffen sein sich unbemerkt an die Gegner heran zu schleichen.

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Also, schauen was passiert wenn wir diese Spezialfähigkeit nutzen, und siehe da, es entpuppte sich als eine Art Drohne die von Kameras nicht erfasst wurde und mit deren Hilfe man schnell von hinten töten konnte. Das macht ja richtig Spaß, leider ging uns die Energie recht schnell aus, macht nix, das neue Sturmgewehr hat einen Schalldämpfer.

Immer wieder mit Alarm kämpfend schossen wir uns dann durch Horden von Feinden, um unsere Aufgaben zu erfüllen. Doubleheadshots, Tripplekill ( man sollte explosive Behälter nutzen wenn Gegner dahinter hocken) ab in die Deckung, dadurch entfaltete sich das Potential der Steuerung. Sehr Flüssig, von allem unnötigen befreit, und das Touchpad einsetzbar in besonders kritischen Situationen. Also kein Schnickschnack, und man gewöhnt sich echt schnell daran. Wer dieses nicht möchte dem stehen über die üblichen Tasten die Befehle trotzdem zur Verfügung.

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Aber weiter zu unserem kleinen Abenteuer, denn nun gab es eine Wendung. Gleich nachdem wir das Gebiet „gesäubert“ hatten sollten wir an ein Terminal an dem uns ein Rätsel erwartete. Wir mussten es nämlich erst mal Hacken, und dafür haben sich die Entwickler etwas besonderes ausgedacht. Unter einer gewissen Zeitvorgabe mussten wir diverse Bausteingruppen in der Mitte des Bildschirms so aneinanderfügen das die Symbole bedeckt werden konnten, das war mal was neues innerhalb eines Egoshooters. Nach ein paar Versuchen ging es dann auch, und es ertönte gleich wieder ein Alarm-  unser aufgeschreckter Chef teilte uns mit das wir schon wieder entdeckt waren. Überraschung, eine Horde halbgepanzerter Hubschrauber tauchte auf, aber mit viel Glück ( und weil der Gegner so dumm war sehr dicht an uns heran zu fliegen) konnten wir diese erledigen bevor uns der Lebenssaft ausgehaucht werden konnte.

Puh, das ist ja schon richtig Arbeit, wurde aber mit jeder Menge Punkten belohnt. Apropos Belohnung, wir haben fest gestellt das man besonderen Aktionen wie Stealthkills, Granatenkills, ausschalten von Überwachungsanlagen mit mehr Punkten belohnt wurden.

Killzone_Mercenary_SS_6     Killzone-Mercenary

Weiter ging es dann recht schnell, denn die Helghast hatten wohl keine Truppen mehr in diesem Gebiet, und wir erhielten die Anweisung doch bitte ein Supergeschütz startklar zu machen. Supergeschütz? Aber gerne doch, geben wir denen mal ne Ladung vor den Bug. Es gab ein böses Erwachen, denn die erste Welle an Angreifern die da kam war relativ Easy. Und dank eines Raketenwerfer stellten die Flugobjekte keine Gefahr mehr da. Ab dem Zeitpunkt wo wir die Kanone scharf machten schickte man allerdings alles ins Gefecht was an Helghast noch da war, und das waren eine Menge. Wild um uns schießend, immer nach Deckung schauend, chronisch unter Munitionsmangel leidend mussten wir unsere Artillerie verteidigen, wurden immer wieder umlaufen, von hinten überrascht und eingekesselt. Aber nicht mit uns, wir hielten alles auf was sich uns entgegen stellte. Dafür wurden wir dann mit einer Sequenz belohnt die uns zeigte das das wir mit einer riesigen Laserkanone das Hauptschiff der Aliens herunter schossen. Jea.

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Wer sich jetzt wundert warum wir hier so eine kleine Geschichte erzählen, es hat uns einen heiden Spaß gemacht. In unserer Vorabversion zeigte sich definitiv zu was die Vita Imstande ist, wenn gute Entwickler sich da ran wagen.

Eine fantastische Grafik, zu erwähnen das sich hier auch die Spiegelungen bewegen, die Lichteffekte sich anpassen, diese Detaildichte. Leider ruckelte es an manchen Stellen, was meist dann aufkommt wenn zu viel passiert auf dem Bildschirm, trübte unseren Spielspaß trotzdem nicht.

Der Sound war irgendwie Typisch, aber jede Form an Gegner hat auch andere Geräusche, schimpft und lacht einen in anderer Form aus. Vor allem wenn sie einen erwischt haben. Standardmäßige Begleitmusik, nicht nervig, eben Egoshootermäsig.

Zur KI, ehrlich mal ne Herausforderung. Auch die Animationen, sie fassen sich dorthin wo man sie auch trifft, überzeugten uns. Wird man Entdeckt laufen sie automatisch in Deckung und Feuern. Sehen sie eine Chance an einen heran zu kommen tun sie es auch. Einfach gut gemacht.

Fazit: wir können es kaum erwarten die fertige Version in die Finger zu bekommen. Merzen die Entwickler noch die kleineren Bugs aus steht uns ein großer Spaß für den kleinen Handheld bevor.

Sehr gut.

Geschrieben und getestet von Daniel Bachmann und Michael Foidl.

 

 

2 Comments

  1. hahaha, ja danke für den hinweis, hab ich doch glatt übersehen, lol

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